Einführung in Quarkus - Supersonic Subatomic Java
11.11.2019, Michael Gerber

nxt durfte an der ETH Zürich eine Einführung in das Cloud Native Java Framework Quarkus geben. Quarkus überzeugt durch eine sehr schnelle Start-Zeit und einem tiefen Memory Verbrauch.

Quarkus

Quarkus ist ein Cloud Native Java-Stack, der auf die GraalVM und OpenJDK HotSpot zugeschnitten ist. Er wurde aus den besten Java-Bibliotheken und -Standards entwickelt. Das Projekt Quarkus ist Open Source und wird von Red Hat vorangetrieben. Dank der GraalVM von Oracle lässt sich eine mit Quarkus entwickelte Java-Applikation zu einer nativen Applikation kompilieren. Als Zielplattformen unterstützt wird Linux, macOS und Windows. Durch das Kompilieren in eine native Applikation kann der Memory-Footprint etwa fünffach reduziert werden und die Applikation startet bis zu 50 Mal schneller.

Am 6. November 2019 wurde der erste Release Kandidat der Version 1.0 vorgestellt. Somit können wir mit der Version 1.0 von Quarkus in den kommenden Tagen rechnen.

Präsentation

In Form von einer Livecoding-Session wurden die wichtigsten Features von Quarkus gezeigt. Eine der besten Quarkus Extensions finde ich Hibernate Panache. Dabei handelt es sich um eine Erweiterung von Hibernate, welche auf den Entitäten Hilfsmethoden anbietet um sie zu persistieren oder zu löschen. Des Weiteren bieten statische Hilfsmethoden die Möglichkeiten Enitäten abzufragen (siehe Code-Beispiel).

package nxt;

import javax.ws.rs.GET;
import javax.ws.rs.Path;
import javax.ws.rs.Produces;
import javax.ws.rs.QueryParam;
import javax.ws.rs.core.MediaType;

@Path("/hello")
public class ExampleResource {

    @GET
    @Produces(MediaType.APPLICATION_JSON)
    public Hello hello(@QueryParam("language") String language) {
        return Hello.find("language", language).singleResult();
    }

}

Die Slides der Präsentation sind online verfügbar. Bei Interesse an einer persönlichen Einführung in Quarkus können Sie uns unverbindliche kontaktieren.